Irish, Scottish, Celtic Rock & Folk Punk

                                

R.I.P. Alex Jäger; 25. Dezember 1958 - 20. Februar 2021
Es ist schwer, es zu fassen und sehr schwer, es kurz zu fassen. Alex ist gestern Abend gestorben. Er trug seine Krankheit mit unglaublicher Fassung. Kein Wort des Zorns oder Bedauerns über sein Schicksal kam je über seine Lippen. Am 30. Juni 2013 tauchte er das erste Mal in meinem Leben auf, an einem Konzert von Keltikon am Albanifest Winterthur. Ich kam mit ihm in’s Gespräch und von dem Moment an war er aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken.
Er war ein Musik-Lexikon, ich konnte immer wieder nur staunen, was er alles kannte und wusste. Er war am Puls der Musik und auch selbst der Puls der Musik. Für unsere Band war er immer das 5. Mitglied, ein ständiger Ratgeber, immer dabei und zuvorderst mit Vorschlägen und Ideen. Er lief mit mir Kilometer in Irland ab, um unsere kleine Tour zu organisieren und mobilisierte alle Kontakte, die er hatte. Wenn ein irischer Musiker die Bühne mit uns teilte, kannte er den und wusste sofort zu berichten, in welcher Band der früher war. Immer brachte er Ideen, Songs, die zur Band passen könnten. Er kam auch mit nach Tschechien, um die Band zu begleiten.
Ich werde nie vergessen, wie Alex 2016, total fertig von 10 Stunden Arbeit, am Abend an unser Konzert im Cooper’s Pub in Zürich kam um, typisch für ihn, solidarisch, wie er war, bis zuletzt um 2.30 Morgens zu bleiben, weil irgend ein A. alle vier Reifen meines Autos zerstochen hatte - und bis zuletzt bleiben wollte, bis der Abschleppdienst kam, der eigentlich eher ihn als mein Auto abschleppen sollen hätte. Am nächsten Tag um 8 Uhr sollten wir zusammen nach Irland fliegen… ich wartete vergebens auf ihn am Flughafen, weil er vor lauter Erschöpfung den Wecker nicht hörte… ich verstand es, er war untröstlich und konnte nicht aufhören, sich zu entschuldigen - wir holten es 3 Wochen später nach.
Mit 18 Jahren, Ende der 70er Jahre reiste er das erste Mal nach Irland. Wie immer Pionier, war er vorher in London in der Punk-Szene. Er wurde ein absoluter Spezialist was Irland betrifft. Seine Familie, das kann man mit Bestimmtheit sagen, ist sehr weltoffen und das Reisen liegt im Blut. Als wir im Norden der Republik Irland in Ardara in Nancy’s Bar spielten, dämmerte es ihm plötzlich, dass er dort ja auch schon war… man hätte meinen können, er war schon überall.
Er war immer davon beseelt, anderen einen Gefallen zu tun, etwas Gutes zu tun. Das Einzige, was man ihm charakterlich vorwerfen hätte können, war, dass er sich eben in seiner Bescheidenheit immer in den Hintergrund stellte und immer zuerst an alle anderen dachte, vermutlich mehr als gut für ihn selbst war.
Wir haben in den letzten 8 Jahren soviel zusammen erlebt. Der wolkenlose, stahlblaue Himmel heute Morgen und das frühlingshafte Zwitschern der Vögel kommen mir vor wie eine Verarschung, auch dieser Text kommt hilflos daher, es zu fassen. Good Bye Alex, Du wurdest einer meiner besten Freunde und ich bin sehr traurig. Du fehlst mir, schon jetzt.

Olaf

           NEW ALBUM OUT!

For old Celts pigs were spirit animals, a sign of courage and power, also a symbol for war and disorder. Tryon was the King of Boars, an giant pagan creature in Irish mythology.

The counterpart could be the 
Welsh legend Twrch Trwyth, a prince of Wales, who had been cursed and was transformed into a wild boar. He was hunted by King Arthur
. After a long hard fight the boar swam out to the sea and was never seen again.

This more humorous adaption suggests that the boar tricked King Arthur and only hid under the cliff, he’s still among us…

Our new album with 14 songs is now available on more than 200 platforms and will be distributed as physical CD in the next  two months.

With its energetic Celtic Rock & Folk Punk, Keltikon has quickly become one of the most active “Irish“ rock bands in Switzerland. Original songs as well as traditional Irish and Scottish jigs, reels and ballads, are combined with heavy rock and folk punk to create a unique sound. 

Skilled musicians with decades of experience, not only of Scottish and Irish traditional music, weave Rock, Ska, Neo-Folk and Baltic elements together to create an individual, dynamic rock concept. Experience shows that Keltikon’s original songs don’t have play second fiddle to covers when they’re playing live. Sometimes they are somber and melancholic, but mostly full of exuberant energy and just a bit of barefaced cheek.

Folky, rock stomping, fast as lightning and with a handful of ballads thrown in, the band plays tribute to old bards as well as Flogging Molly or the Pogues. The repertoire is rounded off with some well-loved songs such as “Whisky in the Jar” in the “Dirty Old Town” “On the Rocky Road to Dublin”. So let’s get the party started! Sláinte.


Mit energiegeladenem Celtic Rock & Folk Punk wurde Keltikon schnell zu einer der aktivsten „Irish“-Rock-Bands in der Schweiz und spielte seit 2012 über 170 Konzerte in der Schweiz und auf Touren in Tschechien und Irland. 2018 und 2019 stand die Band wieder mit internationalen Acts wie Fiddler’s Green oder The Rumjacks auf den Brettern und auch in Irland rannte die Band offene Türen ein und erfreute sich begeisterter Feedbacks.

Druckvoll und auf ihre ganz eigene Art interpretieren die virtuosen Musiker mit jahrzehntelanger Erfahrung schottische und irische Traditionals, verweben Rock- Punk- Ska-, Neo-Folk- und Balkan-Elemente und bringen sie auf eine kompakte schweisstreibende Rockformel. Die eigenen Songs brauchen sich Live vor Covers erfahrungsgemäss nicht zu verstecken. Ab und zu sind sie ernsthaft und melancholisch, meistens aber voll sprühender Lebensfreude oder mit viel Schalk im Nacken.

Folkig, stampfend rockig, pfeilschnell und mit einer Handvoll Balladen erweist die Band sowohl alten den alten Barden als auch Flogging Molly oder The Pogues Referenz. Damit der ‚Whiskey in the Jar‘ in ‚Dirty Old Town‘ ‚On The Rocky Road To Dublin’ nie ausgeht, wird das vielseitige Repertoire mit beliebten Songs zum Mitsingen abgerundet… und ab geht die Post - Sláinte!

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